Als ganzjähriges Ausflugsziel bietet das Zisterzienserstift Schlierbach seinen Besuchern ein Erlebnis für alle Sinne. Nicht nur Nase und Gaumen werden angesprochen, auch Auge und Ohr, Seele und Geist erleben hier zu jeder Jahreszeit eine weltweit einzigartige Kombination von Glaube, Kunst und Genuss. Bei einer Führung durch die barocken Prunkräume des Klosters können unsere Besucher die eindrucksvolle Architektur bestaunen.
Neben der Käseherstellung - zu besichtigen in der 1. Schaukäserei Österreichs - beherrscht man im Stift Schlierbach auch die Kunst des Glasmalereihandwerks.
Kurz zur Geschichte des Stiftes:
Im Jahr 1355 stiftete Eberhard V. von Wallsee seine Burg den Zisterzienserinnen aus Baindt (D) als Frauenkloster. 15 Äbtissinnen standen dem Kloster vor, bis es im 16. Jahrhundert durch die Reformation aufgelöst wurde. Seit 1620 (Gegenreformation) ist das Stift ein Männerkloster und prägt als kulturelles und geistiges Zentrum das Leben in Schlierbach.
Kirche und Kloster wurden im 17. und 18. Jahrhundert neu errichtet. Die oberitalienische Künstlerfamilie Carlone zeichnet für die prunkvolle Gestaltung verantwortlich. Bis heute sind die kunstvollen Räumlichkeiten im Kloster zu bewundern. Besonders sehenswert sind u.a. die 12.000 Werke umfassende Stiftsbibliothek, die wunderschöne barocke Klosterkirche und der Festsaal, genannt "Bernardisaal".
