Das "kinOptikum" gliedert sich inhaltlich in vier Schwerpunkte, von den Entwicklungen und Erfindungen des 19. Jahrhunderts bis in das digitale Zeitalter. Gestartet wird mit einer Aktivstation und einem "Labor", in dem der Besucher sehr anschaulich vor Augen geführt bekommt, wie ein Film entsteht und wie die ersten "Gehversuche" des Kinos aussahen.
Durch Filmschnitt und -montage entstanden die ersten Spielfilme, allerdings noch ohne Ton. Gleichzeitig entstanden ortsfeste Kinos - die große Zeit des Stummfilms war angebrochen. Ikonen der damaligen Zeit, die bis heute ein Begriff sind, waren Pat & Patachon, Charly Chaplin oder Buster Keaton.
Mit dem Lichttonverfahren war es in den 1920ern gelungen, Bild und Ton synchron abspielen zu können. Illustriert wird dieses Thema anhand zahlreicher "Tongeräte". Die Nachkriegszeit forderte zahlreiche Neuerungen. Die Vorführkabinen wurden mit zwei Projektoren zum unterbrechungsfreien Genuss des Filmes ausgestattet. Mitte der 1950er wurden Breitwand und Cinemascope eingeführt. Auch die Tonqualität nahm stetig zu und führte zur heute bekannten Dolby-Surround Qualität.
Der letzte Schritt in der technischen Entwicklung des Kinos ist die Digitalisierung. Gezeigt wird diese Entwicklung im rund 50 Personen fassenden "Minikino" des "kinOptikums". Hier kann der Besucher aus einer großen Zahl an Filmen jenen seiner Wahl sehen.
