Entstanden am Grabe des bekannten Märtyrers, ist da Augustiner Chorherrenstift St. Florian heute eines der bedeutendsten Barockbauten in Österreich. Der Rundgang führt durch die prächtige Stiftskirche, die Bibliothek, die an die großen wissenschaftlichen Leistungen, vor allem auf dem Gebiet der Geschichtsforschung erinnert, den Marmorsaal, die Kaiserzimmer, die Bildergalerie mit den bedeutendsten Werken des Meisters der Donauschule Albrecht Altdorfer und die Gedächtnisräume des "Musikanten Gottes" Anton Bruckner.
Das Stift St. Florian ist eine der wenigen vollendeten Barockanlagen (Baumeister: C.A. Carlone, Jakob Prandtauer, Gotthard Hayberger). Das Deckengemälde in der Kirche (5.000 m²) war lange die einzige gemalte Decke (inkl. Architektur) nördlich der Alpen.
Die große Orgel (Brucknerorgel) zählt 103 Register und 7836 Pfeifen. Der Sarkophag A. Bruckners ist in der Gruft.
Die Bibliothek ist ein spätbarocker Raum und umfaßt 150.000 Bände.
Aus der Bildergalerie: 12 Tafelbilder des Passionsaltares von Albrecht Altdorfer.
Kaiserliche Repräsentationsräume: Marmorsaal und 12 Kaiserzimmer.
Mai bis September 2011: Sonderausstellung "Stift in Grün - Unbekannte Meisterwerke aus Kunst und Natur"
