Die Kogelsteine bei Grafenberg/Eggenburg und die Fehhaube zeigen die für Granite typischen Verwitterungsformen ("Wollsackverwitterungen").
Der massige Granit ist ein Tiefengestein, das auf seinem Weg zur Erdoberfläche großen Belastungen ausgesetzt war, gespalten wurde und verwittert ist. Die Kogelsteine zeigen diese typische Form der "Wollsackverwitterung". Die Verwitterung erfolgte bevorzugt an den waagrechten und senkrechten Spalten und Rissen. Aufmerksame Beobachter werden an allen umliegenden Granitkörpern weitere typische Verwitterungserscheinungen (Felsschüsseln und Felskarren) erkennen.
Kurze Beschreibung des Weges:
Krahuletzmuseum - Kremserstraße - Hauptplatz - Rathausstraße - beim Kreisverkehr weiter Richtung Grafenberg - Grafenbergerstraße.
Wandern Sie die Straße hinauf, an der Fa. EGSTON vorbei. Vor der Kapelle biegen Sie links auf den Feldweg ein - durch die alte Kellergasse von Grafenberg mit etlichen Kellerruinen bis zu den Kogelsteinen und Fehhaube.
Rückweg: Gehen Sie von der Fehhaube das letzte kleine Stück wieder zurück und folgen dem ursprünglichen Weg rechts, immer bergab, bis zur Bundesstraße. Wenden Sie sich wieder nach rechts, nach nur ca. 100 m können Sie die Straße links verlassen und folgen dem asphaltierten Weg zum gut beschilderten "Bertha von Suttner-Weg" und zurück nach Eggenburg.
Das Geheimnis der Feenhaube
Auch heute noch wird die Fehhaube von vielen Menschen als ein besonderer Platz empfunden, an dem man Kraft tanken kann.
Nach der Theorie des Wiener Naturwissenschafters Dr. Alfred Kappl, handelt es sich bei der Fehhaube (oder auch "Feenhaube") um eine megalithische Sternwarte von riesigem Ausmaß, die schon in der Steinzeit als Kultplatz genutzt wurde.
Bitte bedenken Sie, dass der Trockenrasen um die Kogelsteine Naturschutzgebiet ist.